Beste Kreditkarten

Wann eine Kreditkarte zu den Besten gehört

Als beste Kreditkarten gelten Karten, deren Bedingungen genau auf den Bedarf ihrer Besitzer zugeschnitten sind. Denn welche die beste Kreditkarten sind, kann nur der Kunde aus seiner Sicht entscheiden. Sie muss ihm Vorteile bringen und für alles, was er mit der Karte machen möchte, gut geeignet sein. Kunden etwa, die ihre Karte zum Bezahlen in Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen einsetzen, sind mit anderen Kreditkarten gut bedient als Reisende, die ihre Kreditkarte vornehmlich im Ausland benutzen. Bankkunden mit guter Bonität wiederum können auf andere Angebote zugreifen als Kunden, die sich mit Einträgen bei der Schufa plagen.

Doch auch für diese Gruppe von Kunden gibt es Angebote, die als beste Kreditkarten gelten können. Wer trotz Schwierigkeiten bei der Bonität eine Kreditkarte braucht, ist mit den Guthabenkarten hervorragend bedient.

Der richtige Anbieter

Kreditkarten vergleichen

So, wie es beste Kreditkarten nicht gibt, gibt es auch nicht den am besten geeigneten Anbieter. Dennoch muss sich ein Kunde auf der Suche nach einem guten Angebot zwischen unterschiedlichen Unternehmen entscheiden. Am häufigsten greifen die Bankkunden in Deutschland nach Kreditkarten der Anbieter Visa und MasterCard sowie, American Express. Für Kunden, die sehr viel reisen und dabei auch in Ländern außerhalb der Eurozone unterwegs sind, empfiehlt sich das Kartendoppel, bestehend aus Visa-Karte und Mastercard. Bei der Unterscheidung der beiden Anbieter und ihrer Leistungen auf Reisen gibt es nämlich keine am besten geeignete Kreditkarte. In manchen Ländern wird nur eine der beiden Kreditkarten akzeptiert. Ohne Probleme reisen also alle, die für diesen Fall auf die im vorherrschende Karte zurückgreifen kann.

Emittenten machen Angebote

Die beiden Kreditkartenfirmen Mastercard und Visa unterhalten keinen direkten Kontakt zum Inhaber der Kreditkkarten. Sie vergeben Lizenzen. In Deutschland werden die Angebote von MasterCard und Visa in der Regel über Sparkassen und Banken vermittelt. Häufig bieten die Kreditinstitute den Kunden auch noch dazugehörige Girokonten an. Nicht jeder Kunde braucht jedoch ein extra Girokonto, wenn er lediglich eine Kreditkarte nutzen möchte. Beste Kreditkarten sollten dem Kunden die Wahl überlassen, ob er gleichzeitig ein Girokonto nutzen möchte oder ohne dieses Angebot auskommt. Entscheidend sind außerdem weitere Konditionen, wie vergünstigte oder kostenlose Partnerkarten.

Gebühren entscheiden

Überhaupt spielen Gebühren aus der Sicht der Kunden eine große Rolle, wenn es um beste Kreditkarten geht. Viele Kunden setzen bei der Wahl der Karte auf Angebote, die kostenfrei sind. Sie vergessen dabei, dass sich das lediglich auf die Jahresgebühr bezieht. Zwar ist das die am meisten erkennbare Gebühr für eine Kreditkarte. Aber es gibt noch eine große Zahl anderer Gebühren. Und einige davon verstecken sich sogar. Eine Abhebegebühr kann zum Beispiel anfallen, wenn sich der Kunde im In- oder im Ausland sein Bargeld an einem Geldautomaten oder am Schalter einer Bank besorgt. Wer seine Karte hauptsächlich dafür nutzt, sollte weniger auf kostenlose Kreditkarten setzen. Für ihn ist die eine Kreditkarte besser, die beim Geld abheben weniger Gebühren verursacht. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, auf die so genannte Fremdwährungsgebühr zu achten. Sie fällt an, wenn im Ausland in anderen Währungen als in Euro Geld abgehoben oder im Geschäft bezahlt wird.

Weitere zusätzliche Kosten, die auch bei kostenlosen Kreditkarten anfallen, sind Kreditzinsen. Sie werden fällig, wenn der Kunde den monatlich gemachten Umsatz auf der Karte nicht in einer Summe, sondern in Raten zurückzahlt. Diese Kreditzinsen unterscheiden sich von Karte zu Karte. Viele Emittenten verlangen Kreditzinsen in der Höhe des Dispozinses, den sie an ihre Girokonten anlegen. Andere Anbieter sind hier weit moderater. Wer eine Kreditkarte neu beantragt und schon von Anfang an weiß, dass er die Umsätze eventuelle nicht in einer Rate zurückzahlt, wählt eine Karte mit geringen Kreditzinsen. Außerdem sollte man als Inhaber einer Karte die Möglichkeit der Ratenzahlung nur in Ausnahmefällen nutzen.

Auf Extras achten

Kostenlose Kreditkarten bieten außerdem kaum Extras. Wer ohnehin eine Karte beantragen will, die ihm keine Zusatzleistungen oder Programme gewährt, braucht sich hier keine Gedanken zu machen. Für ihn ist Kreditkarte ohne Jahresgebühr und mit moderaten Gebühren beim Einsatz der Karte die beste Wahl. Meist handelt es sich dabei um eine Charge-Kreditkarte. Bei dieser Kreditkarte werden die Umsätze des Kunden am Ende eines jeden Monats vom Konto abgebucht. Keine Zinsen und damit zusätzliche Kosten fallen für die Tage oder Wochen an, die zwischen dem Umsatz und der endgültigen Abbuchung vom Girokonto liegen. Wer seine Kreditkarte klug einsetzt, kann sogar verhindern, dass er in den teuren Dispo rutscht. Er nutzt in den letzten Tagen eines Monats einfach die Kreditkarte statt der Girocard. Das Minus gleicht er einfach bei der Abrechnung wieder aus.

Vorbezahlte Karten

Natürlich kann auch eine Prepaidkarte als gute Kreditkarte gelten. Denn sie nutzt den Kunden, die den Vorteil einer Kreditkarte beim Einkauf, dem Kauf im Internet oder beim Abheben von Geld nutzen wollen. Wer wegen seiner Bonität nicht an eine herkömmliche Kreditkarte gelangen kann, sollte also nicht zögern. Für das Ausstellen einer Karte mit Guthaben checken die Anbieter nicht die Schufa Einträge des Kunden. Klug ist es jedoch, auch bei diesen Kreditkarten auf die Gebühren zu achten. Denn eine Prepaid Kreditkarte kann teuer werden, wenn sie falsch genutzt wird.

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