Firmenkreditkarte

Die Business-Kreditkarte: Vorteile für Firmen

Eine Firmenkreditkarte vereinfacht für Unternehmer und ihre Angestellten vieles, vor allem wenn diese oft auf Geschäftsreise sind. Ersparen sie doch der Buchhaltungsabteilung die oft komplizierte Auslage und Erstattung der Kosten für Hotelübernachtungen, Mietautos, Flüge oder Geschäftsessen. Darüber hinaus bieten viele Kreditkartenunternehmen ihren Firmenkunden attraktive Zusatzleistungen. Beispielsweise in Form eines Bonuspunktekontos, das mit jedem Einsatz der Karte anwächst und gegen Rabatte an Tankstellen und bei Flugbuchungen eingetauscht werden kann. Nahezu jedes Karten ausgebende Unternehmen bietet heute spezielle Produkte für Unternehmer.

Vor allem im Hinblick auf die Bonusleistungen gehen diese jedoch mit recht unterschiedlichen Konditionen einher.

Das Leistungsspektrum prüfen

Kreditkarten vergleichen

Außerdem muss das Kartenkontingent nicht zwingend bei dem Bankhaus beantragt werden, die das Geschäftskonto unterhält. Ein Kreditkartenvergleich lohnt sich für Firmen daher allemal. Für Unternehmen, deren Mitarbeiter oft mit Flugzeugen oder Leihwagen unterwegs sind, kommen beispielsweise Karten infrage, deren Leistungsspektrum eine Kfz-Versicherung umfasst oder mit denen der Nutzer Flugmeilen sammeln kann. Auch Auslandskrankenversicherungen oder der Zutritt zu speziellen Lounge-Bereichen am Flughafen sind ebenso beliebte wie nützliche Extras. Für Unternehmen, die enge Kontakte zu US-amerikanischen Partnern und Kunden unterhalten, ist die Firmenkreditkarte fast schon ein Muss. Schließlich müssen Reisende beim Check-in im Hotel eine Kreditkarte als Sicherheit hinterlegen.

Firmenkreditkarte
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Eine Firmenkreditkarte vereinfacht für Unternehmer und ihre Angestellten vieles.

Die deutsche Giro- bzw. EC-Karte wird in den USA und anderen Staaten von Hotels oder Mietwagenfirmen in der Regel nicht akzeptiert. Mit einer Business-Karte können Angestellte auch Bargeld kostenlos im Ausland abheben, mit dem sie beispielsweise ein Essen mit Geschäftspartnern bezahlen oder ein Präsent für einen treuen Kunden erwerben. Das für Mitarbeiter im Anschluss an die Reise mühsame und zeitintensive Auseinanderrechnen persönlicher und geschäftlicher Kosten erübrigt sich. Außerdem vereinfacht die Abrechnung aller Reisekosten über ein Kartenkonto auch die Steuererklärung und die eigene Argumentationslinie, sollte das Finanzamt einmal Zweifel an den dort angegebenen Informationen anmelden.

Kosten und Abrechnung der Firmenkarten

Firmen, die eine Kreditkarte für ihre Mitarbeiter beantragen wollen, sollten natürlich auch auf den Kostenfaktor in puncto Zahlungsziel und Jahresbeitrag achten. Businesscards werden von vielen Anbietern mittlerweile auch gebührenfrei angeboten, allerdings sind hier eventuell geltende Mindestumsätze zu berücksichtigen. Wie hoch das gewährte Limit ausfällt, hängt wiederum von der Bonität des Unternehmens ab. Grundsätzlich ist für Firmen, deren Mitarbeiter sich häufig im außereuropäischen Ausland aufhalten, besonders viel oder gehoben reisen, ein höheres Limit notwendig als für kleine Unternehmen, die nur die eine oder andere Hotelübernachtung im Rahmen eines Messebesuchs begleichen müssen.

In der Praxis nutzen Firmen häufig eine sogenannte Reisestellenkarte in Kombination mit einer Corporate Card. Hierbei werden sämtliche, die Geschäftsreise betreffenden Buchungen über die Reisestellenkarte vorgenommen, während alle anderweitigen Ausgaben während des Aufenthaltes auf die Corporate Card gebucht werden. Wie die anschließende Abrechnung der Kartenkonten erfolgt, bleibt dem Unternehmen selbst unterlassen. Häufig wird jede Karte einzeln abgerechnet und der Gesamtbetrag vom Firmenkonto eingezogen. Der Kartensaldo kann aber auch über das private Konto des jeweiligen Mitarbeiters ausgeglichen werden, wobei die Firma den Betrag noch vor Ablauf des Zahlungsziels wieder erstattet. Für diese Variante ist allerdings die Zustimmung des Betriebsrates bzw. der betroffenen Angestellten notwendig.

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