Gebührenfreie Kreditkarte

Kreditkarten: Möglichst gebührenfrei

Einige Banken offerieren eine gebührenfreie Kreditkarte, Kunden zahlen nicht wie bei anderen Instituten eine jährliche Gebühr. Das kann 30 Euro, 40 Euro und mehr im Jahr sparen. Interessierte sollten solche Angebote aber gründlich begutachten. So fragt sich, ob Banken dauerhaft auf die Grundgebühr verzichten. Bei manchen Geldhäusern erstreckt sich die Gebührenfreiheit nur auf das erste Jahr oder die ersten beiden Jahre.

Zudem kommt den möglichen Nutzungsgebühren, den Kontoführungskosten sowie Prämien eine hohe Bedeutung zu.

Das Kleingedruckte lesen: Die Nutzungsgebühren

Kreditkarten vergleichen

Innerhalb Deutschlands und der gesamten Eurozone zahlen Kunden mit einer Kreditkarte immer kostenfrei. Ausschließlich bei den Händlern fällt eine Gebühr an, Verbraucher muss das nicht interessieren. Anders sieht es beim Karteneinsatz außerhalb der Eurozone aus. Vielfach müssen Kunden bis zu 2 % des Umsatzes zahlen, wenn sie ihre Karte in anderen Staaten verwenden. Aber auch diesem Kostenpunkt können sie wie den Jahresgebühren entgehen: Die besten Anbieter garantieren eine kostenlose Bezahlung rundum den Globus.

Gebührenfreie Kreditkarte
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Bei manchen Geldhäusern erstreckt sich die Gebührenfreiheit nur auf das erste Jahr.

Noch stärker zu Buche schlagen kann das Abheben am Geldautomaten, das gilt auch in Deutschland und der Eurozone. Zwischen 1 und 4 % verlangen die Institute, das kann sich im Laufe des Jahres zu einem beträchtlichen Betrag summieren. Oftmals fordern die Banken auch eine Mindestgebühr, sodass den Kunden das Abheben kleinerer Beträge prozentual noch teurer kommt. Alle diese Kosten lassen sich bei den besten Anbietern ebenfalls meiden, diese ermöglichen weltweit ein kostenloses Geldabholen. Wer aus unterschiedlichen Gründen eine andere Bank wählen möchte, sollte zumindest auf möglichst geringe Gebühren achten.

Grundsätzlich können Verbraucher unabhängig von einem Girokonto eine Kreditkarte beantragen. Manche Anbieter vergeben jedoch nur eine gebührenfreie Kreditkarte, wenn Kunden dort ein Girokonto führen oder eröffnen. In diesem Fall sollte es sich um ein kostenloses Girokonto handeln. Aufmerksamkeit verdienen auch die Zinsen, welche Banken bei einem eventuell vorhandenen Verfügungsrahmen berechnen. Am Markt existieren große Unterschiede, die jeweiligen Zinsen sollten in dieser Spanne vergleichsweise niedrig liegen. Ansonsten drohen bei einer häufigen Nutzung des Verfügungsrahmens hohe Kosten.

Auch Prämien und Leistungen einbeziehen

Wer die finanzielle Attraktivität von Kreditkarten vergleichen will, sollte auch Bonussysteme berücksichtigen. Einige Banken und Kreditinstitute schreiben für jeden Umsatz mit der Kreditkarte einen Bonus gut. Manche Institute erstatten Geld zurück, bei vielen Banken erhalten Kunden Bonuspunkte. Diese Bonuspunkte können sie ab einem bestimmten Guthaben gegen Sachprämien eintauschen, vielfach treffen sie auf eine große Auswahl an Waren und Dienstleistungen. Als besonders bekanntes Prämiensystem hat sich bereits vor langer Zeit Miles and More etabliert, bei dem Nutzer für Umsätze mit ihrer Kreditkarte Bonusmeilen verbuchen. Bei einem Vergleich solcher Systeme sollten sich Verbraucher eingehend informieren, was für Gegenwerte sie zu erwarten haben. Bei Rückerstattungen von Geld lässt sich das leicht ausrechnen, bei Prämiensystemen fällt das schwieriger. Hier müssen Interessierte fragen, für welche Umsätze sie wie viele Punkte verzeichnen und was sie für diese Punkte bekommen.

Zusätzlich sollten Interessierte nachsehen, ob eine gebührenfreie Kreditkarte mit Zusatzleistungen einhergeht. Manche Banken bieten beispielsweise eine integrierte Reiseversicherung. Zum Teil können Besitzer einer Kreditkarte auch bei bestimmten Händlern rabattiert einkaufen oder preisreduziert Dienstleistungen buchen. Diese und alle anderen relevanten Informationen finden sich auf Vergleichsportalen oder auf den Homepages der Anbieter.

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