Girokonto mit Kreditkarte

Gratis Kreditkarte zum Girokonto

Viele Banken bieten ein Girokonto mit Kreditkarte an. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie zusätzlich zur gewöhnlichen EC-Karte über eine weitere Zahlungsmöglichkeit verfügen. Eine Kreditkarte erweist sich zum Beispiel für das Bezahlen im Internet als praktisch. Bei Reisen ist sie oftmals sogar unabdingbar, das gilt unter anderem für Aufenthalte in Amerika. Ohne Kreditkarte können Urlauber und Geschäftsreisende in den USA fast nirgends ein Hotel buchen.

Zudem können Nutzer beim Geldabheben und Bezahlen im Ausland viel Geld sparen, wenn sie sich die beste Karte zulegen.

Konditionen intensiv vergleichen

Kreditkarten vergleichen

Ob das Kreditkartenangebot einer Bank gut ist, hängt vom Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Einen besonderen Blick verdient eine mögliche Gebühr: Top-Anbieter verzichten dauerhaft darauf. Konkurrenten fordern dagegen 30 Euro, 40 Euro oder mehr im Jahr. Aufpassen sollten Verbraucher bei Lockangeboten. Manche Dienstleister offerieren eine Kreditkarte ein oder zwei Jahre lang kostenlos, danach berechnen sie hohe Gebühren. Zudem sollten Verbraucher das Augenmerk auf die Leistungen legen. Vielen Kunden genügt eine Karte mit den Grundfunktionen, diese sollten gezielt nach kostenlosen Offerten Ausschau halten. Wer dagegen Wert auf Zusatzleistungen wie eine Reiseversicherung legt, muss auch bei den preiswertesten Banken mit einer Jahresgebühr rechnen. In diesem Fall sollten Interessierte Kreditkarten mit einem ähnlichen Leistungsumfang miteinander vergleichen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Bei einem Girokonto mit Kreditkarte kommt es auch auf die Nutzungsgebühren an. Vereinzelte Anbieter überzeugen damit, dass Kunden weltweit mit ihrer Karte kostenlos Geld abheben können. Insbesondere für Menschen, die öfters im Ausland weilen, ergibt sich dadurch ein riesiges Einsparpotenzial. Zudem fragt sich, ob die Karteninhaber beim Bezahlen außerhalb des Euro-Raums Gebühren stemmen müssen. Innerhalb Deutschlands und in den anderen Euro-Ländern stellt das kein Problem dar, in diesen Staaten zahlen Kunden grundsätzlich gratis. Anderswo können sich aber beträchtliche Beträge summieren: Liegt die Gebühr beispielsweise bei 2 % des Umsatzes, zieht die Bank bei einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro 20 Euro ein. Begleichen Urlauber während einer Reise sämtliche Rechnungen von Urlaub bis hin zu einem Mietwagen mit der Kreditkarte, handelt es sich um deutlich größere Summen.

Einige Banken belohnen Kunden, wenn sie ihre Kreditkarten zum Bezahlen verwenden. Das hat einen nachvollziehbaren Hintergrund: Die Anbieter kassieren von Händlern vor Ort und im Internet für jede Kartenzahlung Gebühren. Bonusprogramme sollen die Käufer dazu animieren, die Kreditkarte möglichst häufig einzusetzen. Die Konditionen und die Prämien dieser Programme unterscheiden sich. Es gibt zum Beispiel Sachprämien, andere Institute überweisen auf das Girokonto mit Kreditkarte Geld. Beim Vergleichen sollten Interessierte prüfen, wie viele Punkte sie erhalten und welchen Gegenwert diese besitzen.

Das Gesamtpaket muss stimmen

Eine kostenlose Kreditkarte bringt Kunden jedoch nichts, wenn sie für das Girokonto eine hohe monatliche Kontoführungsgebühr bezahlen müssen. Der Anspruch muss sein, dass die Kreditkarte und das Girokonto keine Gebühren kosten. Das lässt sich realisieren, insbesondere Direktbanken werben mit gebührenfreien Konten und Kreditkarten. Zwei Modelle sind zu unterscheiden: Die einen Institute verlangen für das Konto grundsätzlich nichts. Die anderen Banken verzichten nur auf die Kontoführungsgebühr, wenn Kunden einen monatlichen Mindestgeldeingang verzeichnen. Dabei kann es sich um ein Gehalt oder eine Rente handeln. Geringverdiener, Arbeitslose und Studenten sollten speziell nach den erstgenannten Angeboten suchen.

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