Gratis Kreditkarte

Gratis Kreditkarten: Vergleich durchführen

Vor allem Direktbanken werben mit einer gratis Kreditkarte. Bei manchen Anbietern bezieht sich diese Werbeformel allerdings nur auf die Grundgebühren. Institute mit gebührenfreien Karten verzichten somit auf die jährlich anfallenden Kosten. Gegenüber gebührenpflichtigen Karten stellt das sicher einen Vorteil dar. Verbraucher sollten bei einer gratis Kreditkarte aber genau nachsehen, welche Nutzungsgebühren auf sie zukommen.

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Zuerst die gute Nachricht: Das Bezahlen mit einer Kreditkarte kostet weder in Deutschland noch in den anderen EU-Staaten Geld. Gebühren fallen allein für die Akzeptanzstellen an, Kunden müssen sich darüber keine Gedanken machen. Außerhalb der EU gelten dagegen andere Regelungen. Die Banken berechnen die sogenannte Auslandseinsatzgebühr, die in der Regel zwischen 1 und 2 % des Umsatzes beträgt. Diese Entgelte summieren sich rasch zu einem erheblichen Betrag. Beispiel: Urlaub in den USA, Gebühr von 2 %, Gesamtausgaben mittels Kreditkarte 3.000 Euro. Insgesamt berechnet die Bank Gebühren von 60 Euro. Noch teurer wird es bei häufigen Aufenthalten im EU-Ausland, zum Beispiel für Geschäftsreisende. Das Gleiche trifft auf längere Aufenthalte außerhalb der EU zu, etwa bei einem Auslandssemester. Bei einem Vergleich verdient dieser Kostenaspekt deshalb unbedingt Aufmerksamkeit. Die Gebühr sollte so gering wie möglich liegen. Bestenfalls bestellen Interessierte eine gratis Kreditkarte, mit der sie auf dem gesamten Globus kostenlos bezahlen können.

Gratis-Kreditkarte
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Vor allem Direktbanken werben mit einer gratis Kreditkarte.

Bei der zweiten wichtigen Nutzungsgebühr handelt es sich um Kosten für das Geldabheben. Diese Gebühren können grundsätzlich überall entstehen, in Deutschland genauso wie in Brasilien. Wer hier nicht aufpasst, muss enorme Kostenbeträge stemmen. Die Gebühr beträgt vielfach zwischen 2 und 4 %, außerhalb der EU kann noch ein Auslandseinsatzentgelt dazukommen. Konkret bedeutet das: Holen Kunden 1.000 Euro ab, kann das 40 Euro und im EU-Ausland noch mehr kosten. Mit den geforderten Mindestgebühren zwischen 5 und 7,50 Euro stehen Verbraucher vor einem weiteren Problem. Bei geringen Summen steigt der prozentuale Gebührenanteil massiv an. Bei einem Mindestentgelt von 5 Euro und einer Abholsumme von 50 Euro zahlen Kunden eine Gebühr von hohen 10 %. Aber auch diese Ärgernisse lassen sich meiden. Beim gründlichen Vergleichen treffen Interessierte auf Karten, mit denen sie überall auf der Welt gebührenfrei Geld abheben können.

Die besten gratis Angebote: Weitere Aspekte

Auch auf mögliche Versicherungsleistungen sollten Interessierte achten. Manche Anbieter locken mit kostenlosen Reiseversicherungen. Dazu zählt eine Reiserücktrittsversicherung. Müssen Kreditkartenbesitzer eine Reise aus wichtigem Grund wie einer Erkrankung stornieren, bezahlt die Versicherung die Stornogebühren für Verkehrsmittel und Unterkünfte. Bei einer zusätzlichen Reiseabbruchsversicherung übernimmt eine Versicherung alle Kosten, die durch einen begründeten Reiseabbruch entstehen. Manche gratis Karte umfasst zudem eine Auslandsreisekrankenversicherung. Eine solche Police erspart rund zehn bis zwanzig Euro im Jahr. Bei einer Reiserücktritts- und Reiseabbruchsversicherung liegt die jährliche Ersparis noch wesentlich höher.

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