Kreditkartenantrag

Die Beantragung einer Kreditkarte

Ein Kreditkartenantrag wird von den Kartenemittenten eingehend geprüft,, bevor sie eine Bewilligung zur Ausgabe einer Kreditkarte erteilen. Jeder Kunde, der eine konventionelle Kreditkarte erhalten möchte, muss einen derartigen Antrag wahrheitsgemäß ausfüllen. Teilweise hängt auch die Höhe der für die Karte berechneten Kosten von den Informationen ab, die der Kreditkartenantrag enthält. Bei der Beantragung deutscher Kreditkarten ist es üblich, die sogenannte Schufa-Klausel zu unterschreiben. Damit erklären die Kunden ihr Einverständnis zur Einholung von Auskünften über ihr bisheriges Zahlungsverhalten.

Wer dieser Klausel nicht zustimmt, hat regelmäßig keine Aussicht, eine Kreditkarte mit Finanzierungsfunktion zu erhalten.

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Ähnlich wie für Kredite, ob es sich dabei um einen Dispo oder ein Darlehen für die Finanzierung einer Eigentumswohnung handelt, stellt Bonität eine wichtige Voraussetzung für die Bewilligung einer Kreditkarte dar. Nur Kunden, bei denen die Emittenten von Kreditkarten davon ausgehen können, dass Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen ohne Schwierigkeiten nachkommen, bekommen eine Karte. Die Verträge zu deutschen Kreditkarten sehen regelmäßig vor, dass die mit der Karte getätigten Umsätze bereits im folgenden Monat vom Konto automatisch eingezogen werden. In den USA sind dagegen Finanzierungszeiträume von mehreren Monaten durchaus üblich. Dennoch müssen die Banken auch hierzulande sicher gehen, dass der Kunde ausreichend solvent und kreditwürdig ist. Denn ansonsten droht der Kontoeinzug zu scheitern. Ist nicht genügend Deckung auf dem Girokonto des Kunden vorhanden, verweigert die kontoführende Bank die Einzahlung.

Aus diesem Grund prüft die Bank anhand der Angaben, die der Kunde in seinem Kreditkartenantrag macht, eingehen, ob die Wahrscheinlichkeit einer Kontodeckung ausreichend hoch ist. Zu diesem Zweck fragt sie im Antrag, der in der Regel als Fragebogen gestaltet ist, Informationen zu der Einkommenssituation des Kunden ab. Dabei reicht es häufig aus, eine Bandbreite anzukreuzen, in der das aktuelle verfügbare Einkommen liegt. Darüber hinaus sind Angaben zur Familiensituation zu machen, da eventuell vorhandene Unterhaltsverpflichtungen die Bonität maßgeblich beeinflussen können. Das Gleiche trifft auf Rückzahlungsverpflichtung für bereits vorhandene Kredite zu, die der Kunde möglicherweise für die Finanzierung einer Immobilien oder eines Autos aufgenommen hat. Auch die Auskunft der Schufa spielt eine entscheidende Rolle für die Bonität von Verbrauchern. Belegt sie eine mangelnde Zuverlässigkeit, zum Beispiel durch eine Privatinsolvenz oder ein gegen den Betroffenen vollstrecktes gerichtliches Mahnverfahren, wird der Antrag grundsätzlich abgelehnt.

Der Kreditkartenantrag für eine Prepaid Karte

Wer sich geringe Chancen ausrechnet, eine herkömmliche Kreditkarte mit Finanzierungsform zu bekommen, sollte auf deren Anfordern komplett verzichten. Denn mit Prepaid Karten existieren gute Alternativen, für die keine Überprüfung der Bonität erforderlich ist. Bei diesen besonderen Kreditkarten verfügt der Kunden nur über das Guthaben, das er zuvor auf die Karte in Form einer Überweisung oder durch eine Bareinzahlung aufgeladen hat. Das Kreditierungsrisiko, das die Bank bei anderen Kreditkarten eingeht, entfällt dementsprechend vollständig. Aus diesem Grund ist der Kreditkartenantrag für eine Prepaid Karte wesentlich weniger umfangreich und enthält keine Fragen zur Kreditwürdigkeit des Antragsstellers. Es gestaltet sich sehr einfach und schnell, eine Prepaid zu kaufen. Dieser Kreditkartentyp kann genauso für verschiedene Transaktionen, vom Bezahlen im Internet und in Hotels und Geschäften bis hin zum Abheben von Bargeld, genutzt werden. Allerdings sind die dafür anfallenden Gebühren und Kosten in der Regel etwas höher als für konventionelle Karten.

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