Prepaid Kreditkarte Aufladen

So lädt man Kreditkarten auf

Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, hat dafür verschiedene Möglichkeiten. Welche die richtige Variante ist, hängt auch davon ab, um welche Art von Prepaid Kreditkarte es sich handelt. Bei manchen Kreditkarten funktioniert das Aufladen per Überweisung von einem Girokonto, das mit der Prepaid Kreditkarte verbunden ist. Bei anderen Karten läuft das Überweisen auch von Fremdkonten ohne Probleme. Andere Kreditkarten zum Aufladen können über das Handy oder durch Bareinzahlungen aufgeladen werden.

Sicher und schnell

Kreditkarten vergleichen

Am einfachsten kann man die Prepaid Kreditkarte aufladen, wenn das Angebot mit einem eigenen Konto verbunden ist. Die Sparkassen zum Beispiel bieten Prepaid Kreditkarten mit einem dazugehörigen Girokonto an. Auch andere Banken haben ihre eignen Angebote an aufladbaren Kreditkarten, die sich schnell und sicher von Girokonten des Instituts aus mit Geld bestücken lassen. Der Vorteil beim Kreditkarte aufladen auf diese Art und Weise liegt auf der Hand. Bewegt sich das Geld innerhalb des eigenen Instituts, erfolgt die Aufladung innerhalb kurzer Zeit. Beim direkt verbundenen Girokonto wird es praktisch nur von einem Konto, dem Girokonto, auf das andere, dem Kreditkartenkonto, geschoben.

Auch das Aufladen von einem Girokonto einer anderen Bank erfolgt innerhalb kurzer Zeit. Meist liegt zwischen dem Absenden des Geldes und der Buchung ein Tag, manchmal müssen Kunden etwas länger warten. Eine Überweisung von einem Fremdinstitut kommt meistens infrage, wenn Eltern ihren Sprösslingen eine Prepaid Kreditkarte aufladen. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind solche aufladbaren Kreditkarten bestens geeignet. Sie können damit in den Urlaub fahren und vor Ort mit der Karte bezahlen. Auch wenn sie Geld abheben, rutschen sie nicht ins Minus. Denn die Karte funktioniert nur auf Guthabenbasis. Ist das Guthaben aufgebraucht, können die Eltern die Karte nachladen.

Überweisungsträger richtig ausfüllen

Die Überweisung von einem Girokonto ist die günstigste Variante, wenn man eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte. Am wichtigsten ist es dabei, wen Vorgang genau zu beherrschen. Denn für die Überweisung muss ein Überweisungsträger ausgefüllt werden. Alternativ muss man bei der Online Überweisung wissen, welche Angaben gemacht werden müssen. Das ist gar nicht so problematisch, denn die Prepaid Kreditkarte ist auch mit einem entsprechenden Konto für die Kreditkarte verbunden. Dieses Konto ist mit einer Kreditkartenummer gekennzeichnet. Denn die Bank muss das Konto auch zuordnen können. Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, gibt diese Kreditkartennummer als Verwendungszweck an. Als Zahlungsempfänger erscheint die Bank, von der die Karte ausgegeben wurde. Es muss also deren IBAN angegeben werden. Bei der Aufladebetrag wird das Geld vom Girokonto des Einzahlers abgebucht und später auf der Prepaid Kreditkarte des Empfängers gutgeschrieben.

Bareinzahlung funktioniert eingeschränkt

Es gibt auch Prepaid Kreditkarten, die man über eine Bareinzahlung aufladen kann. Das ist allerdings nur möglich, wenn die Karte von einem Kreditinstitut ausgegeben wurde, das auch Filialen hat. Denn in eine dieser Filialen muss der Einzahler gehen. Am Bankschalter händigt er dem Mutarbeiter dann die gewünschte Summe aus. Der Mitarbeiter schreibt die Summe dem Kreditkartenkonto gut. In der Regel ist es nicht möglich, von einem Fremdinstitut aus eine Bareinzahlung vorzunehmen. Insgesamt sind Bareinzahlungen teuer und ungewöhnlich. Die Kreditinstitute verlangen Gebühren, obwohl sie nur innerhalb ihres eigenen Instituts agieren. Außerdem gibt es noch alternative Möglichkeiten zum Aufladen einer Prepaid Kreditkarte wie Giropay, Paypal, Sofortüberweisungen, Aufladungen mit Bitcoin und ähnliches. Nicht bei jeder Prepaid Kreditkarte sind die alternativen Möglichkeiten der Aufladung möglich. Und wie bei der Bareinzahlung sind diese Möglichkeiten für den Einzahler nicht kostenlos. Gibt es keine andere Möglichkeit, sollte man vor der Aufladung der Kreditkarte prüfen, welche Variante die preiswertere ist.

Auf das Limit achten

Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, muss auch darauf achten, welches Limit für die Aufladung vorgesehen ist. Hier gibt es von Anbieter zu Anbieter ein paar Unterschiede. Prepaid Kreditkarten, die mit einem Girokonto verbunden sind, haben beim Aufladen Limits bis zu 5.000 Euro pro Tag und 10.000 Euro pro Monat. Ein paar wenige Anbieter setzen die Grenze tiefer. Bevor man sich für eine der aufladbaren Kreditkarten entscheidet, sollte man sich über die Aufladgrenze informieren. Es gibt auch Anbieter, die für Kids und junge Leute das Limit noch weiter unten ansetzen. In diesem Fall dürfen nur zwischen 500 und 1.000 Euro aufgeladen werden. Jede Aufladung über diesen Grenzen ist also praktisch nicht möglich.

Eine besondere Variante sind anonyme Prepaid Kreditkarten. Diese Karten können nur mit Summen bis zu 100 Euro aufgeladen werden. Hintergrund ist das Geldwäschegesetz. Es bestimmt, dass finanzielle Transaktionen nur vorgenommen werden können, wenn erkennbar ist, welche Person dahinter steht. Ausnahmen sind kleine Summen, wie eben diese 100 Euro. Aufgeladen werden anonyme Kreditkarten wie andere Prepaid Kreditkarten. Denn selbst bei der Überweisung von Geld auf diese Karten muss der Name des Kartenbesitzers nicht angegeben werden. Wem diese Summe zu wenig ist, der muss seine anonyme Prepaid Kreditkarte in eine personalisierte Kreditkarte umwandeln. Das geht bei vielen Anbietern. Der Kunde muss dann aber seine vollen Daten angeben. Wichtig ist die Erklärung des Kreditkartenkunden, dass er die geplanten Geldgeschäfte in seinem eigenen Namen vornimmt. Die Daten werden zwar geprüft. Eine Abfrage bei der Schufa wird nicht vorgenommen.

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