Goldene Kreditkarte

Kreditkarten: Gold für Anspruchsvolle

Eine goldene Kreditkarte gilt noch immer als Statussymbol, das dem Inhaber eine überdurchschnittliche Bonität bescheinigt. Dabei ist sie weit mehr als das. Meist werden dem Karteninhaber nämlich diverse Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Bonusprogramme angeboten. Diese können jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren und an bestimmte Bedingungen gebunden sein. Außerdem sind Goldkarten mit vergleichsweise teuren Gebühren verbunden, wobei diese je nach Höhe der jährlichen Umsätze auch beim einzelnen Produkt oft unterschiedlich hoch ausfallen.

Eine positive Schufabewertung und ein festes Einkommen gehören bei allen Anbietern zu den Grundvoraussetzungen für den Erhalt einer Goldkarte.

Umfangreiche Leistungen inbegriffen

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Kreditkarten bieten ihren Nutzern zahlreiche Vorteile. Lässt sich mit ihnen doch flexibel und bargeldlos bezahlen und auch der eine oder andere Kauf tätigen, bevor das Monatsgehalt auf dem Konto eingegangen ist. Außerdem werden die Produkte der größten Unternehmen wie die Mastercard nahezu weltweit an Geldautomaten oder von Hotels, Fluggesellschaften und Leihwagenfirmen akzeptiert. Wie viel Kredit der Kunde hierbei in Anspruch nehmen darf, hängt von der jeweiligen Karte und seinem monatlichen Einkommen ab. Bei einer Goldcard ist der Verfügungsrahmen typischerweise größer als bei ihrem kostenlosen Pendant. Höhere fünfstellige Summen sind dabei keine Seltenheit.

Goldene Kreditkarte
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Eine goldene Kreditkarte gilt noch immer als Statussymbol.

Auch das Limit für Barauszahlungen am Geldautomaten ist großzügiger bemessen. Darüber hinaus umfasst das Leistungspaket mindestens einen Versicherungstarif. Gängige Produkte sind beispielsweise Reiserücktrittsversicherungen oder Vollkasko- und Haftpflichtversicherungen für den Mietwagen. Ob der Karteninhaber diese tatsächlich in Anspruch nehmen kann, hängt bei vielen Anbietern davon ab, wie umfangreich er seine goldene Kreditkarte zur Bezahlung der jeweiligen Ware oder Reise eingesetzt hat. Weitere Services wie der Zutritt zur Businesslounge am Flughafen oder Prämiensysteme, mit denen erhöhte Kartenumsätze in Form von Tankrabatten vergütet werden, runden das Portfolio ab.

Jahresgebühr, Zinsen und Voraussetzungen

Für diesen vergleichsweise hohen Leistungsumfang verlangt das Kreditkartenunternehmen im Gegenzug höhere Nutzungsgebühren. Beispielsweise in Form einer Grundgebühr, deren Höhe vom Kartenumsatz abhängt. Je mehr Waren und Dienstleistungen der Kunde mit der Karte bezahlt, desto günstiger fällt auch der Jahresbeitrag aus. Beitragsfreie Karten gibt es zwar auch, Inhaber müssen jedoch auf bestimmte Leistungen verzichten oder höhere Zinsen auf ihren Saldo bezahlen. Kartenanwärter sollten die verschiedenen Kosten- und Leistungsspektren daher einem genauen Vergleich unterziehen. Verbrauchern, die selten verreisen oder die Karte nur sporadisch einsetzen wollen, genügt meist auch die kostenlose Variante.

Eine Kreditkarte wird nur an solvente Kunden ausgegeben. Einzige Ausnahme bilden hierbei sogenannte Prepaidkarten, die der Kunde erst einsetzen kann, wenn er sie per Banküberweisung aufgeladen hat. Für sie wird keine Schufa-Abfrage vorgenommen. Um das erweiterte Leistungsspektrum einer Goldcard in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden entsprechend höhere Bonitätsvoraussetzungen erfüllen. Dabei gibt es durchaus Anbieter, die ihre Produkte auch an Verbraucher herausgeben, die nur 500 Euro monatlich verdienen. Viele Kreditkartenunternehmen setzen bei einem Goldkartenbesitzer jedoch ein Einkommen von mindestens 2500 Euro netto voraus.

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